Aarosund-Middelfart

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2 Tage im idyllischen Aarosund sind genug, der Campingplatz „Gammelbro“ hat garantiert mehr Einwohner als das ehemalige Fischerdorf. Am Morgen werden wir durch leichtes Plätschern auf dem Deck geweckt, wir stehen im Angesicht des schlechten Wetters erst gegen 9:00 Uhr auf und lassen es langsam angehen. Der Wind hat zugelegt und es weht mit 4-5, in Böen 6 Bft., der Wetterbericht verspricht zum Abend nachlassenden Wind und auch ein bisschen Sonne. Wir beschließen gegen 13:00 Uhr abzulegen und mit achterlichem Wind durch den kleinen Belt, in Richtung Middelfart zu segeln. Wir rollen nur die Arbeitsfock aus und machen im Durchschnitt 7 Knoten, es geht vorbei an Brandso und laufen dann zwischen Faeno und Risbro in die Teglgards-Bucht ein. Der Yachthafen Middelfart Lystbadehavn liegt direkt in der verlängerten Einfahrt zur Bucht. Das Anlegemanöver gestaltet sich etwas schwierig da der Gästeanleger in Luv liegt und der Wind immer noch mit 6 Bft. weht, aber wir bekommen Hilfe, ein netter Segelkamerad nimmt die Leinen an und fädelt sie durch die Ösen auf dem Steg – Klampen würden hier hilfreicher sein als angeschweisste Ösen, durch die man das Tauwerk erst durchfädeln und dann wieder zurück auf’s Schiff geben muss. Die Pretty Belinda aufgeklart und auf geht es in die Stadt, denn unsere Vorräte gehen zu Ende. Die nächsten 2 Tage wollen wir hier in der Bucht ankern und abends grillen, denn die Wettervorhersage hat uns ein schönes warmes Pfingstfest mit wenig Wind angekündigt.

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