Törnvorbereitungen

Am Freitag besuchen uns Ute & Udo mit ihrer Liberta aus Großenbrode. Es bläst ordentlich und sie haben zu kämpfen um nach Burgtiefe zu segeln. Wir verbringen einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, gehen später im Sailor’s Inn lecker essen und nehmen noch ein Schlückchen an Bord der Liberta. Unser Schiff ist nahezu fertig, am Samstag bringen wir die letzten Sachen aus unserem Womo an Bord. Das Wetter ist nun schön frühlingshaft und der eklige Wind hat sich endlich gelegt. Rika und Wolfgang von der Oibo, die mittlerweile in H’hafen ins Wasser gesetzt wurde, kommen uns auf einen kleinen Schnack besuchen, wir haben uns lange nicht gesehen. Wir beschließen, da die PB klar ist, mit dem Womo nach H’hafen auf den Stellplatz zu fahren, da wir dort Strom haben und vor dem Aufbruch am Sonntagmorgen die Tanks leeren können.

in Heiligenhafen

in Heiligenhafen

Ein Plätzchen gesucht und schon schlendern wir am Binnensee entlang, um uns bei Erika einen Currylümmel zu gönnen. Am Sonntag ist das Fahren auf der Autobahn angenehm, da keine LKWs unterwegs sind und so erreichen wir entspannt den Stellplatz in der Heimat. Auf dem Weg zu unserer Heimstätte treffen wir auf einige unserer Nachbarn, die an der Strassenecke in ein Gespräch vertieft sind. So erfahren wir alle Neuigkeiten und können uns gleich für die kommenden drei Tage daheim anmelden. Rasch mit dem Auto zum Womo und ausgepackt, schon beginnt die Arbeit daheim. Wäsche waschen, das Womo waschen und für die ‚ Sommerferien ‚ in der Halle vorbereiten, die Wohnung klar machen, Korrespondenz erledigen. Am Montag fahren wir das Womo, säuberlich geputzt, in sein Sommerquartier; dann noch Leergut abgeben und wir können nicht widerstehen, ist doch flott gemacht! Schon sitzen wir auf unserer Terrasse am Grill mit Tomaten, Hacksteaks, Bratwurstschnecken und einem Gläschen Wein, köstlich! Zum Nachtisch gibt es ’spanische‘ Erdbeeren, der Tag ist geritzt. Am Dienstag verabschieden wir uns von den Eltern. Am Abend sitzen wir gemütlich im Biergarten und lassen unsere Stippvisite daheim gemütlich ausklingen. Dann noch das Auto gepackt und um 4 Uhr am Mittwochmorgen klingelt das Handy. Raus aus den Federn, die letzten Sachen ins Auto und wir starten durch, um in Burgtiefe an Bord der PB zu krabbeln.

PB Burgtiefe2017

PB Burgtiefe2017

Die nächsten vier Monate wollen wir uns den frischen Wind um die Nase wehen lassen! Das funktioniert heute jedoch schon nicht, es ist schwül warm, zugezogen und es herrscht Flaute. Das fängt gut an. So gehen wir erstmal Lebensmittel und Getränke zum Bunkern einkaufen, die dann an Bord verstaut werden. Wahrscheinlich müssen wir uns noch etwas gedulden bis uns günstige Winde wehen und wir endlich die Leinen lösen können.
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