Heiligenhafen-Burgtiefe/Burgsaaken

Burg

Burg auf Fehmarn

In der Nacht auf Dienstag regnet es etwas in Heiligenhafen. Als wir um 11Uhr ablegen, klart es immer mehr auf. Der Wind weht mäßig mit 3-4Bft., erst segeln wir am Wind am Graswarder vorbei und als wir den Bug auf die Fehmarnsund Brücke zudrehen, wird er immer achterlicher. Es ist nur ein Katzensprung nach Burgtiefe, wir segeln unter der 22m hohen Brücke hindurch, unser Mast ist knapp 21m, und schon sind wir fast da. Der Hafenmeister hatte uns für unseren Aufenthalt eine Box am Rundsteg vorgeschlagen, wir wählen aber eine an einem normalen langen Steg. Dort liegen wir nicht so allein und der Wind kommt von achtern, nicht von der Seite. Nach Rücksprache dürfen wir dort liegenbleiben. Das Wetter ist schön geworden und wir machen eine Radtour nach Burg. Der Radweg ist eine Katastrophe, man muss sehr gut aufpassen, damit man mit unseren kleinen Rädern nicht in ein Loch fährt und einen Abflug macht. In Burg ist ordentlich Trubel, viele Touristen sind unterwegs. Die Hauptstraße führt mitten durch den Ort, das stört uns sehr! Es ist laut und stinkig, man muss aufpassen, dass man nicht unter einem Auto landet. Eine Fußgängerzone würde dem Städtchen gut stehen!! Eine Fischbude gibt es nicht, oder wir finden sie nicht; der Hunger treibt uns zu einem Imbiss, wo wir uns eine lange norddeutsche Currywurst mit Pommes und ein kühles Becks vom Fass genehmigen. Am Abend stöbern wir im Internet und stellen fest, dass wir nach Burgstaaken hätten fahren sollen…..

Waschtag

Waschtag

Heute Morgen ist der Himmel blau, als wir das Luk öffnen, aber erstmal stehen 2 Maschinen Wäsche an. Nachdem das erledigt ist, geht es los. Der Weg am Binnensee entlang ist sehr schön, man blickt von der anderen Seite auf den Yachthafen. In Burgstaaken finden wir, was wir gesucht haben. Nach einem Gang durch den Fischereihafen, in dem es auch noch Fischkutter gibt, suchen wir zuerst die Werft Weilandt auf. Diese hatte man uns als Winterlager für unser Schiff empfohlen. Wir bitten um ein Angebot. Dann lassen wir uns eine riesige Fischplatte munden, super lecker! Zufrieden fahren wir zurück und genießen im Cockpit das herrliche sonnige Wetter. Am Abend machen wir einen Spaziergang zum Strand, vorbei an Ferienwohnungen und einem hässlichen Hotel. Hier für 2 Wochen Urlaub eingesperrt zu sein, stellen wir uns schrecklich vor! Aber es ist gut belegt. Der Rückweg führt uns am Grillplatz des Yachthafens vorbei, er ist trotz des wunderbaren Wetters verwaist! In Dänemark würde man keinen Platz mehr finden. Schmunzelnd erkennen wir das ältere schwedische Pärchen, dem wir heute Nachmittag beim Anlegen geholfen haben, und das dort ganz alleine sitzt. Morgen sind wir wieder mit dabei, morgen wird gegrillt!
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