Sonne, Strand und ein voller Hafen

Anstatt Kühlungsborn sind wir in Grömitz an Land gespült worden. Der Morgen startet mit einem nordöstlichen Wind und geht über in Südost, d.h. gegenan, also bleibt nur Grömitz oder Neustadt; da in den nächsten Tagen der Wind Ost bis Nordost bleiben soll, entscheiden wir uns für Grömitz weil wir von dort aus noch nach Boltenhagen und Wismar segeln können. Bevor wir in Heiligenhafen abgelegt haben, treffen wir noch das Eignerehepaar der SY Unsinn, die wir 2001 in Workum bei der Taufparty von Euro Sailing kennengelernt haben. Die Beiden haben in Breskens viele Jahre gelegen und sind mit dem Renteneintritt in die Ostsee nach Heiligenhafen gewechselt. Sie briefen uns, wo man hinfahren soll und wo man gut und preiswert essen kann – war nett, die Beiden wiederzutreffen. Hier in Grömitz herrschen z.Zt. Mittelmeerbedingungen, Sonne pur, Temperaturen um 26-28 Grad, blaues Wasser um 21 Grad, weißer, feiner Sandstrand und tausende gut gelaunte Urlauber. Spät am Abend sitzen wir bei einem Gläschen Wein im Cockpit und entdecken einen Spaziergänger auf dem gegenüber liegenden Steg, der Susanne bekannt vorkommt! Als er vom Ende des Steg zurückkommt, schauen wir nochmal genau hin und Susanne ist sich sicher: es sind Markus, ein Ex-Kollege von DuPi und seine Frau Kirsten. Angelo muss rufen und wir laden die 2 zu einem Glas Wein an Bord ein. Groß ist die Freude über das völlig unerwartete Treffen und wir plaudern angeregt über dies und das. Weil es uns in Grömitz gut gefällt, beschließen wir, auch am Samstag hier zu bleiben. Am Morgen gibt es ein royales Frühstück im Cockpit unter dem Bimini und am Nachmittag gehen wir zum Strand und nehmen unser erstes Bad in der Ostsee, das kühle Wasser tut richtig gut! Wir relaxen noch ein bisschen im Sand und beobachten die anderen Strandbesucher. Die Marina ist voll bis auf den letzten Platz und am Abend startet das Grömitzer Hafenfest hier im Yachthafen. Dort wollen auch wir hin, uns ein Bierchen genehmigen und mal sehen, was man da erleben kann.
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