In Dänemark

Maasholm ist ein wirklich hübsches altes Fischerdorf, der Hafen macht einen guten Eindruck, eine Fischbude vor dem Hafen ist gut besucht. Auch wir genehmigen uns einen Backfisch. Es gibt einen Tante Emma Laden und eine Bäckerei, die Gärten blühen in bunten Farben und ein Spaziergang entlang der historischen Anlegestellen der Fischerboote versetzt uns in die ‚guten‘ alten Zeiten. Direkt an den Hafen angrenzend gibt es einen Wohnmobil Stellplatz, da war jemand clever.

Am Yachthafen Maasholm

Am Yachthafen Maasholm

Der Platz ist sehr gut besucht, macht für uns Sinn. Die Fazilitäten vom Yachthafen sind vorhanden, also ein paar Stromsäulen aufgestellt und abkassiert; alle sind zufrieden. Am Abend beim Hafenmeister kommt die Enttäuschung: er knallt nur eine Kladde auf den Tisch, in die man sich selbst eintragen muss und kassiert. Ein bisschen mehr Service wäre schon nett. Dann werden wir noch von einem Segler beschimpft, der bei uns mit 34 Fuß längsseits gehen will, obwohl es noch viele freie Plätze gibt! Wir sind sprachlos! Nachdem wir ihn abgewiesen haben, findet er einen freien Platz am Steg, warum nicht gleich?? Kopfschütteln! Am Sonntagmorgen früh legen wir ab, um Richtung Dänemark zu segeln. Es ist bedeckt, aber mild und erst geht es gemäch mit östlichem Wind voran. Aber der Wind reicht aus und wir erreichen Sønderborg genau nachdem die Brücke geschlossen wurde. So legen wir in der Stadt an, nehmen einen kleinen Snack zu uns und beobachten die Schiffe, die wie wir auf die nächste Brückenöffnung warten. Dann ist es soweit: die Brücke öffnet und alle rauschen hindurch. Hinter der Brücke ist viel gebaut worden, es sieht sehr verändert aus. Ob zum Guten, na ja?! Wir setzen die Segel und jetzt geht es richtig ab! Wir machen gute Fahrt mit halbem Wind und dort, wo die Wasserflächen offen sind, auch höher am Wind. Viele Yachten kommen uns entgegen und haben es eilig, denn um 15 Uhr öffnet die Brücke nicht. Die, die nur einen Wochenendtörn unternommen haben, müssen zügig zurück in ihren Heimathafen. Wir sinnieren über die Zeiten, als wir Sonntagabend in Holland zurückkehren mussten, um heim zu fahren, denn am Montagmorgen wartete die Arbeit auf uns. Lange vorbei! Gut so! Wir erreichen den Abzweig zur Bucht von Dyvig, segeln in die Bucht, rollen die Segel ein und motoren durch die enge Fahrrinne. Es ist tief genug, das Lot fällt nicht unter 3 Meter. Da liegt sie vor uns, die idyllische Bucht, ein traumhaftes Plätzchen. Wir fahren zum Steg Dyvig Bro vor dem hübschen Hotel und finden einen Platz hinter einer Motoryacht.

Dyvik Bro

Dyvik Bro

Es wir eng, eine Schrecksekunde! Der Skipper hat einen Bügel an der Yacht übersehen, haarscharf geht der Geräteträger der Pretty daran vorbei, das hätte schon geknallt! Glück gehört auch dazu! Ein freundlicher Segler nimmt die Leinen an und wir liegen am Steg. Dieser wurde großzügig erweitert. An dem langen Holzsteg kann man bequem anlegen und nun passen noch ein paar Schiffe mehr daran. Es kann hyggelig (gemütlich) werden.

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